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Christina Georgina Rossetti (* 5. 12. 1830 in London, † 29. 12. 1894 in London) war eine britische Dichterin.

LebenBearbeiten

Christina Rossetti

Christina Rossetti

Christina Rossettis Vater Gabriele Rossetti war ein Flüchtling aus Neapel und suchte in Großbritannien politisches Asyl. Ihre Mutter Frances Mary Lavinia Polidori war die Tochter eines britisch-italienischen Schriftstellers. Christina hatte drei Geschwister und wurde mit diesen zu Hause unterrichtet. Sie sprach fließend Italienisch.

Schon früh begann sie, Gedichte zu schreiben. 1847 druckte ihr Großvater, Gaetano Polidori, ihren ersten Gedichtband in seiner eigenen Druckerei. Zunächst gehörten ihre Mutter, Christina und ihre Schwester dem Evangelikalen Zweig der Church of England an, doch in den 1840ern schlossen sie sich der religiösen Bewegung aus Oxford, den "Tractarians" an. 1845 wurde Christina Rossetti in der Christ Church eingesegnet. Sie verliebte sich in James Collinson, der 1848 dem Präraffaelitischen Freundeskreis ihrer Brüder angehörte. Er machte ihr einen Heiratsantrag und trat ihr zuliebe der Anglikanischen Kirche bei, aus der er zuvor ausgetreten war. Als er jedoch 1850 erneut der Römisch-Katholischen Kirche beitrat, löste Christina die Verlobung auf, da ihr Glaube eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielte. Noch im selben Jahr veröffentlichte sie Gedichte in der Zeitschrift der Pfäraffaelitischen Bruderschaft.

Da der Vater 1845 aufgrund einer Krankheit seine Stelle am King's College aufgeben musste, musste die Mutter für Geld sorgen. Sie und ihre Töchter gründeten eine Tagesschule. 1854 starb Christina Rossettis Vater.

1861 unternahm sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder William eine Reise nach Paris und in die Normandie.

1862 verliebte sie sich in den gebürtigen Russen Charles Bagot Cayley, der bei ihrem Vater am King's College studiert hatte. Er wollte sie heiraten, doch sowohl die finanzielle Schwierigkeit als auch Christinas Glaube standen der Hochzeit im Weg, da Cayley Agnostiker war. Sie blieben jedoch befreundet.

Im Jahr 1865 unternahm sie mit Mutter und Bruder William eine erneute Reise auf den Kontinent, nach Italien. In den 1870er Jahren schrieb sie für die Gesellschaft zur Verbreitung christlichen Glaubens ("Society of Promoting Christian Knowledge").

Nachdem sie 1871 an der Basedowschen Krankheit erkrankt war und dadurch entstellt und behindert wurde, begann sie, religiöse Essays zu schreiben.

Christina Rossettis Grab

Christina Rossettis Grab

1876 verstarb ihre Schwester Maria, 1882 ihr Bruder Dante Gabriel. 1886 starb auch ihre Mutter. Im Jahr 1894 starb auch Christina Rossetti, nachdem sie ein langjähriges Krebsleidern geplagt hatte. Sie wurde im Grab ihrer Eltern auf dem Highgate Cemetery in London beerdigt.

Silber-TrilogieBearbeiten

Im ersten Band von Kerstin Giers Silber-Trilogie treffen sich Arthur Hamilton, Henry Harper, Grayson Spencer und Jasper Grant in einem luziden Traum auf dem Highgate Cemetery beim Grab von Christina Rossetti, um dort den Dämon zu beschwören. Sie wollen so einen Ersatz für Anabel Scott finden, die die Regeln gebrochen hat und daher aus dem "Kreis der Fünf" ausstieg.

Henry zitiert zuvor ein Gedicht von Christina Rossetti.

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